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30 Jahre Meisterschule Pöchlarn
30 Jahre Meisterschule Pöchlarn
JUBILÄUM Am 29. Juni wurden die würdigen Absolventen der 30. Meisterschulklasse mit einem großen Fest im Nibelungenhof geehrt.

An die 700 Gäste genossen die Feierlichkeiten in vollen Zügen. Die Veranstaltung begann mit einem Tag der offenen Tür in den Werkstätten. Zahlreiche ambitionierte Lehrlinge aus dem Land zeigten unter den Fittichen von Landeslehrlingswart Kommerzialrat Johann Ostermann und LIM KR Gottfried Wieland ihr Können. Ab 12:30 Uhr lud die Landesinnung der Tischler und Holzgestaltenden Gewerbe zum Sektempfang in den Nibelungenhof und schließlich ging es in Begleitung der Musikkapelle zum Festakt in das Schülerheim.


Visionen und Vergangenheit

Im Festzelt startete pünktlich um 14 Uhr die Podiumsdiskussion unter der Leitung von ORF Niederösterreich Moderator Karl Trahbüchler. Der erste Diskussionsblock führte in die Vergangenheit. Der Bürgermeister OSR Ing. Alfred Bergner, der Altinnungsmeister KommR Johann Girschik und der ehemalige Absolvent Günter Grassmann von der gleichnamigen Sesselmanufaktur schwelgten in Reminiszenzen. So wurde vor 33 Jahren die Idee geboren, in Pöchlarn ein Tischlerzentrum zu schaffen und da es nicht nur Ideen gab, sondern auch Menschen, die diese in die Tat umsetzten, konnte man erfolgreich drei Jahre später die MK Pöchlarn gründen. Günter Grassmann meinte, dass die MK Pöchlarn zusammenleimte und er noch immer im Netzwerk mit seiner MK 9 steht.


Erfolgreiche Lehrlinge.

Die konsequente gute Arbeit in der Lehrlingsausbildung zeigt Früchte und so konnte Niederösterreich beim Bundeslehrlingswettbewerb in Saalfelden den hervorragenden zweiten Platz einfahren. Nur 36 Punkte blieb man hinter den Siegern aus der Steiermark. In den Königsdisziplinen, dem 3. Lehrjahr der Tischler und bei den Tischlereitechnikern, konnte man sogar drei erste Plätze verzeichnen. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden die Sieger aus den Landeslehrlingswettbewerben und die Teilnehmer am Bundeslehrlingswettbewerb geehrt.

 
Blick nach vorne.

Die Diskussionsrunde mit Landesinnungsmeister Stellvertreter KR Ing. Helmut Mitsch, Bundesinnungsmeister KR Ing. Josef Breiter, Direktor OSR Ing. Erich Drabek und dem Klassensprecher der MK 30, Mag. Georg Tschida, zeichnete ein Bild der Jetztsituation in Pöchlarn. Der Klassensprecher wurde nicht müde, sich beim Lehrkörper für das tolle Jahr zu bedanken. Als Quereinsteiger mit einem Wirtschaftsstudium im Background konnte er vom hohen Niveau in Pöchlarn nur profitieren. Der Bundesinnungsmeister lobt den Pioniergeist der Niederösterreicher und betonte einmal mehr die Vorreiterrolle der Landesinnung Niederösterreich in der Bundesinnung. Direktor OSR Ing. Drabek unterstrich die tolle Infrastruktur, das ausgezeichnete Personal und die permanente Weiterentwicklung der MK. Gewohnt kritisch waren die Worte von KR Ing. Helmut Mitsch. Die Landesinnung und seine Person haben sich intensiv mit den Schülern beschäftigt und man musste sie von falschen Erwartungen wegholen, denn den Meister Eder gibt es nicht mehr. Wer am Markt reüssieren möchte, muss das Einmaleins der Produktionstechnik beherrschen und das lernt man in Pöchlarn. Am Ende des Jahres wusste aber jeder Schüler, wohin die Reise geht.

 

Ausbildungschancen

Die dritte Diskussionsrunde wurde von Landesinnungsmeister Stellvertreter KR Johann Ostermann, der Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl und dem Landesinnungsmeister Kommerzialrat Gottfried Wieland bestritten und widmete sich dem Schwerpunkt der Ausbildung. Kommerzialrat Johann Ostermann plauderte gleich ein Erfolgsrezept aus dem Nähkästchen: „Man muss etwas mit Freude und Lernbereitschaft tun, dann stellt sich der Erfolg von selber ein“. Kommerzialrat Gottfried Wieland verglich die Tischlerfamilie mit einem Fallschirm. Er funktioniert nur dann, wenn wirklich jeder Faden in die richtige Richtung zieht und Lasten aushält. Und für ihn war der 29. Juni ohnehin ein denkwürdiger Tag, denn vor genau 34 Jahren hatte er selber in Hallstatt die Meisterprüfung abgelegt. Abschließend meinte er, dass die 30-Jahr Feier den schönsten Tag in seinem Landinnungsmeisterdasein darstellt. Die Präsidentin Sonja Zwazl outet sich einmal mehr als „Tischlerliebhaberin“. Sie muss die Werkstoffe immer fühlen und angreifen und freut sich jedes Mal, wenn sie schöne Stücke „betatschen“ darf. Nimmermüde ist sie auch, wenn es darum geht, auch in Österreich die Gleichstellung von Meister und Bachelor zu erwirken. Damit die Wirtschaft auch genug Fachkräfte in Zukunft hat, testet die Wirtschaftskammer alle Schüler in der 7. Schulstufe auf ihre Begabungen, um so Sicherheit für den richtigen Berufseinstieg zu gewährleisten.

 

Zwei Torten.

Kein Geburtstagsfest ohne Torte. Aber diesmal waren es gleich zwei, die einander konkurrierten. Stilgerecht gab es nicht nur eine süße Geburtstagstorte, sondern auch eine echte Nusstorte, aus deren Lade Präsidentin Sonja Zwazl die Festbroschüre zog. Das süße Pendant dazu kam aus der Küche des Verwalters des Schülerheims, Andreas Strohmayer, und wer ihn kennt, der weiß, dass sie in puncto Gaumenfreude die echte Nusstorte locker in die Tasche steckte.

 

Frauenpower bei den Meisterstücken

Neben den jungen Meistern standen natürlich auch die Meisterstücke im Mittelpunkt. Das Publikum durfte aus den ausgestellten Stücken sein Lieblingsstück prämieren, wobei die drei besten Stücke dann auf der Lignorama ausgestellt werden. Von 300 abgegebenen Stimmen hatte das Meisterstück einer jungen Dame die Nase ganz vorne. Julia Nussbaummüller aus dem Yspertal konnte 91 Besucher überzeugen. Ihr Kommodenschrank lässt Frauenherzen höher schlagen, denn sie hat an alle Details gedacht, wie man seinen Schmuck schmuckgerecht aufbewahren kann. Geschickt versteckt und einfach zum Rausziehen sind die Aufhängevorrichtungen für Ketten und in den Laden lagern Ringe und Co ganz bequem. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass man mit Ideen das Publikum und die zukünftigen Kunden begeistern kann.

 



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